Ekaterina Kitáeva, in Moskau geboren, erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von vier Jahren. Schon bald wurde sie aufgrund ihrer außerordentlichen Begabung in die Fachakademie des Moskauer Tschaikowsky-Konservatoriums aufgenommen.

Ihr Studium absolvierte sie in Moskau und an der Musikhochschule in Frankfurt am Main, zuletzt in der Meisterklasse Prof. Joachim Volkmann. Zahlreiche Meisterkurse ließen sie zu einer der bemerkenswertesten Pianistinnen der jüngeren Generation reifen. Sergiu Celibidache zeigte sich von ihrem Spiel tief beeindruckt und prophezeite ihr eine glänzende Zukunft. Preise und Auszeichnungen, darunter auch mehrere Publikums­preise, kennzeichnen ihren künstlerischen Werdegang. Eine rege Konzerttätigkeit führte Ekaterina Kitáeva in den vergangenen Jahren durch viele Länder Europas, wo sie überall von Presse und Publikum überschwänglich gefeiert wurde. Sie ist ein gern gesehener Gast bedeutender Festivals und Konzertreihen im In- und Ausland.

Schwerpunkt ihres künstlerischen Schaffens ist die romantische Klaviermusik, ein­schließlich der romantischen Werke russischer Komponisten des 20. Jahrhunderts. Sie hat früh damit begonnen, zu improvisieren und eigene Werke zu komponieren. In ihren von der Romantik geprägten Kompositionen verarbeitet sie kreativ rhythmische und harmonische Stilelemente der heutigen Zeit, einschließlich des Blues und des Jazz.